Treffen der Selbsthilfegruppen-Sprecher in Wuppertal

Nachdem wir die Treffen in den vergangenen Jahren in Dresden und in Gütersloh erleben durften, hatten wir die Idee, in diesem Jahr nach Wuppertal einzuladen.

Also kamen am vergangenen Sonntag Abordnungen von Schlaganfall Selbsthilfegruppen aus den verschiedensten Teilen Deutschlands zu uns nach Wuppertal, um im Helios-Klinikum das diesjährige Sprechertreffen mit zu erleben und mit zu gestalten. Neben den Selbsthilfegruppen war diesmal auch der Schlaganfall Landesverband NRW vertreten.

Foto: Jürgen Kammerl, SHG Darmstadt
Teilnehmer des Seminars im Helios-Klinikum Wuppertal. Foto: Jürgen Kammerl, SHG Darmstadt

Was wäre ein Besuch in Wuppertal ohne Fahrt mit der Schwebebahn? Deshalb waren die Teilnehmer am Sonntag eingeladen, sich zum Auftakt unserer Veranstaltung die Stadt aus der Schwebebahn-Perspektive anzuschauen. Der Anreisetag klang bei einem gemütlichen gemeinsamen Abendessen aus. Alte Bekanntschaften konnten aufgefrischt und neue geknüpft werden.

Am Montag begann das Seminarprogramm mit einem sehr freundlichen und engagierten Grußwort unserer Bürgermeisterin Ursula Schulz, die sich auch die Zeit nahm den Vormittag des Seminars zu verfolgen. Wie üblich wurden die Aktivitäten der Gruppen aus dem vergangenen Jahr vorgestellt. Hier zeigte sich wieder, mit welcher Kreativität das Gruppenleben gefüllt wird und mit wie viel Engagement die Gruppen ihre Interessen nach Außen hin vertreten.

Im inhaltlichen Teil am Montag und Dienstag erwarteten uns drei Vorträge. Prof. Dr. Gerhard Reichel aus Zwickau referierte über die Botulinum-Therapie bei Spastik, Manfred Smeja, Geschäftsführer von ReIntegro aus Köln informierte uns über die verschiedenen Maßnahmen der beruflichen Wiedereingliederung und Dr. Thorsten Böing von der Firma Otto Bock erklärte Möglichkeiten der Neurostimulation bei Peronäusschwäche. Die Referenten standen den Teilnehmern des Seminars auch nach den Vorträgen noch für weitere Fragen zur Verfügung.

Der Abschlusstag wurde von kurzen Statements von Prof. Dr. Stefan Isenmann, dem Chefarzt der Neurologischen Klinik im Helios-Klinikum Wuppertal und von Frau Dr. Caroline Muhl, Oberärztin der Neurologischen Klinik und Regionalbeauftragte der Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe, eingeleitet. Beide betonten die Wichtigkeit der Selbsthilfe, gerade für Schlaganfall-Patienten.

Am Ende der Veranstaltung stand ein kurzer Ausblick auf die Vorhaben der Gruppen in diesem Jahr. Auch hier zeigte sich, dass die Gruppen sich wieder sehr viel vorgenommen haben und dass sie in ihren Kommunen wichtige Anlaufstellen für Betroffene und Angehörige sind.

Das Sprechertreffen war mit einer Dauer von 2 ½ Tagen diesmal länger als die vorherigen Treffen. Die Verlängerung wurde von allen Teilnehmern sehr begrüßt.

Wir bedanken uns gerne und von Herzen bei Sandra Rösemeier von der Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe, die ein exzellentes Programm auf die Beine gestellt hat und das Seminar sehr professionell und trotzdem herzlich geleitet hat. Wir bedanken uns auch beim Helios-Klinikum Wuppertal und dessen Mitarbeitern, die uns einen angenehmen Aufenthalt in Ihren Räumlichkeiten bereitet haben. Dank auch an Taxi Fischer, die einem unserer Mitglieder durch eine Sachspende ermöglicht hatten, das Sprechertreffen zu besuchen.

Wir möchten uns auch bei allen Teilnehmern des Seminars bedanken, dass sie den Weg zu uns auf sich genommen haben. Ihre engagierte Mitarbeit im Seminar trägt wesentlich zum Gelingen bei und ist eine große Bereicherung für das Treffen.

Ein ganz großer Dank, geht auch an die Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe, ohne deren finanzielles Engagement diese wichtige Veranstaltungsreihe gar nicht stattfinden könnte.

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